Bei der Kommunalwahl 2026 kandidiere ich für den Rat der Stadt Gifhorn und für den Kreistag des Landkreises Gifhorn. In der Kommunalpolitik wird ganz konkret entschieden, wie unsere Stadt und unser Landkreis im Alltag funktionieren: bei Betreuung, Schule, Verkehr, Innenstadt, Ehrenamt, Wohnen, Sicherheit, Verwaltung und Zusammenhalt.
Ich möchte mitgestalten und meine Erfahrungen aus Beruf und Ehrenamt für unsere Heimat einbringen. Mit Erfahrungen aus der Verwaltung, als Schöffe am Amtsgericht und als Mitglied des Gemeinderates in meiner Heimatgemeinde Müden (Aller) und Bürgervertreter in Gifhorn.
Für dabei gilt für mich in der Kommunalpolitik noch viel mehr:
Ehrlich zuhören. Klar entscheiden. Gemeinsam handeln.
Bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 kandidiere ich:
Für den Rat der Stadt Gifhorn
im Wahlbereich I – Stadt-Mitte auf Listenplatz 3
Für den Kreistag des Landkreises Gifhorn
im Wahlbereich II – Gifhorn Umland und Samtgemeinde Meinersen auf Listenplatz 9
Wenn Sie Fragen, Hinweise oder Ideen haben, schreiben Sie mir gern.
Kommunalpolitik wird dort spürbar, wo Menschen jeden Tag unterwegs sind: auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkauf, zum Sport, zum Verein oder nach Hause. Deshalb geht es mir um eine Stadt, die nicht nur schöne Konzepte schreibt, sondern im Alltag funktioniert.
Dazu gehören saubere Straßen und Plätze, gepflegte Grünflächen, gute Beleuchtung, sichere Wege, erreichbare Angebote, eine funktionierende Innenstadt und eine Verwaltung, die Probleme aufnimmt und sichtbar handelt.
Gifhorn hat viel Potenzial. Damit daraus Lebensqualität wird, brauchen wir klare Prioritäten und den Willen, Dinge umzusetzen.
Gifhorn lebt vom Ehrenamt. Vereine, Feuerwehren, Kultur, Sport, soziale Initiativen und viele engagierte Menschen halten unsere Stadt zusammen. Wer Verantwortung übernimmt, sollte dabei nicht durch unnötige Bürokratie ausgebremst werden.
Ich setze mich für klare Ansprechpartner, verständliche Formulare, digitale Informationen und bessere Unterstützung bei Veranstaltungen ein. Ein Haus der Vereine kann ein Ort für Austausch, Treffen und praktische Hilfe werden. Auch eine Ehrenamtsmeile, Vereinsnetzwerke und gemeinsame Fortbildungen können Engagement sichtbarer und leichter machen.
Mein Ziel ist einfach: Wer sich für andere einsetzt, soll Unterstützung bekommen – nicht zusätzliche Hürden.
Familien brauchen Verlässlichkeit. Gute Kinderbetreuung, starke Schulen, sichere Schulwege und funktionierende Sportstätten gehören zu den wichtigsten Grundlagen einer lebenswerten Stadt.
Ich möchte, dass Gifhorn die Qualität der Betreuung im Blick behält, den tatsächlichen Bedarf regelmäßig prüft und Lösungen für Personalengpässe entwickelt. Ein trägerübergreifender Springer-Pool kann helfen, Ausfälle besser aufzufangen.
Auch Schulen und Sportvereine brauchen gute Rahmenbedingungen. Dazu gehören naturnähere Schulhöfe mit Grün, Schatten, Bewegung und Ruhebereichen, sichere Schulwege sowie eine transparente Priorisierung bei Sanierung und Ausbau von Sportstätten.
Eine starke Stadt braucht wirtschaftliche Stärke. Unternehmen, Handwerk, Handel, Gastronomie und Dienstleistungen schaffen Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und Steuereinnahmen. Deshalb müssen Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Innenstadtbelebung enger zusammengedacht werden.
Gifhorn braucht ausreichend Gewerbeflächen, klare Ansprechpartner und eine aktive Begleitung wichtiger Flächen wie des BGS-Geländes oder der Nachnutzung großer Industrie- und Gewerbeflächen. Das Haus der Wirtschaft sollte stärker zum Motor der Entwicklung werden.
Gleichzeitig brauchen wir Wohnraum für unterschiedliche Lebenslagen: für junge Menschen, Familien, ältere Menschen und Menschen mit kleinerem Einkommen. Wohnen muss in der Kernstadt und in den Ortsteilen möglich bleiben – aber mit Augenmaß und passend zum Charakter der jeweiligen Bereiche.
Eine attraktive Stadt endet nicht am Rand der Fußgängerzone – auch wenn diese das Herz unserer Stadt ist. Gifhorn besteht aus Innenstadt, Wohnquartieren und Ortsteilen. Alle Bereiche brauchen Aufmerksamkeit.
Für die Fußgängerzone wünsche ich mir ein gemeinsames Zukunftskonzept mit Handel, Gastronomie, Kultur, Wohnen und Veranstaltungen. Leerstände sollten systematisch erfasst und aktiv angegangen werden – etwa durch Zwischennutzungen, Pop-up-Stores, Kulturformate oder neue gastronomische Angebote.
In den Quartieren und Ortsteilen geht es oft um kleinere, aber spürbare Verbesserungen: Spielplätze, Bänke, Grünflächen, sichere Wege, Beleuchtung, Treffpunkte und gepflegte öffentliche Räume. Ein regelmäßiger Orts- und Stadtteil-Check kann helfen, konkrete Mängel zu erfassen und Schritt für Schritt abzuarbeiten.
Mobilität muss im Alltag funktionieren. Gute Verkehrspolitik spielt Auto, Bus, Bahn, Fahrrad und Fußverkehr nicht gegeneinander aus. Entscheidend ist, was sicher, leistungsfähig und alltagstauglich ist.
Ich setze mich für leistungsfähige Hauptverkehrsstraßen, sichere Querungen, bessere Schulwege, gepflegte Radwege und barriereärmere Fußwege ein. Gefahrenstellen sollten gemeinsam mit Polizei, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern erfasst und beseitigt werden.
Auch Bus, Bahn und Bahnhöfe gehören dazu. Gifhorn braucht bessere Verbindungen Richtung Wolfsburg, Braunschweig und Hannover, gute Anbindungen der Ortsteile, sichere Fahrradabstellanlagen und saubere, gut beleuchtete Bahnhofsumfelder.
Eine gute Verwaltung ist ein Standortvorteil. Sie hilft Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Unternehmen – und sie entlastet die eigenen Beschäftigten, wenn Abläufe klarer und einfacher werden. Aus eigener Erfahrung, wie viele top-motivierte Menschen in unseren Verwaltungen arbeiten und dass sie immer wieder an Grenzen stoßen.
Formulare und Anträge sollten regelmäßig überprüft, vereinfacht und verständlicher gestaltet werden. Digitale Angebote müssen dort ausgebaut werden, wo sie wirklich helfen. Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein. Sie muss Verfahren einfacher, schneller und transparenter machen.
Dazu gehören klare Zuständigkeiten, nachvollziehbare Bearbeitungsstände, ein unkomplizierter digitaler Mängelmelder und der gezielte Einsatz digitaler Werkzeuge, wenn dadurch Routinearbeiten erleichtert werden.
Ich kandidiere auch für den Kreistag: viele weiterführende Schulen, Schülerbeförderung, öffentlicher Personennahverkehr, Kreisstraßen, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz, Wirtschaftsförderung und die Finanzen der Kommunen werden hier behandelt.
Mir ist wichtig, dass der Landkreis seine Pflichtaufgaben zuverlässig erfüllt und klare Prioritäten setzt. Städte und Gemeinden müssen handlungsfähig bleiben. Deshalb dürfen steigende Belastungen für die Kommunen nicht einfach hingenommen werden, ohne Aufgaben, Ausgaben und Strukturen kritisch zu prüfen.
Mein Ziel im Kreistag ist klar: starke Kommunen, solide Finanzen und eine verlässliche Infrastruktur.
Für euch da